8. Juni 2018


Vom Hirtenhund zum Hirtenalpaka

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Photo by Brett Sayles on Pexels.com

Die Studie Alpacas on guard der University of New England (UNE) befasst sich mit dem Einsatz von Alpakas als Hirtentier. Herauszufinden galt, wie sie eingesetzt werden und ob sie erfolgreich seien.

Alpakas seien besonders geeignet, da sie bekannt dafür seien, wildlebende Hunde und Füchse zu vertreiben – und das nicht nur in Australien. So wird beschrieben, dass die Alpakas in einer Schafherde die Rolle der Anführer übernehmen und bei Gefahr die Herde mit Alarmrufen warnen und sie von der Gefahrenquelle wegtreiben würden

Hier klicken für mehr Infos: Alpacas on guard (auf Englisch)

Um einen kurzen Film des NDRs zu sehen, einfach hier klicken: Alpakas als Hühner-Security

 


Forscher schlagen jede Diät in die Flucht

Forscher der University of Copenhagen haben es geschafft, ein Enzym (NAMPT) in Mäusen genetisch auszuschalten, das bei dem Aufbau des Fettgewebes mitwirkt. Dies soll im Hinblick auf das Adipositas-Problem in unserer Gesellschaft einen Ansatz schaffen, um dagegen vorzugehen. Mehrere Studien hätten gezeigt, dass eine große Menge des Enzyms NAMTP in Blut und im Fettgewebe des Bauches zu Übergewicht oder Fettleibigkeit führe.

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Photo by Valeria Boltneva on Pexels.com

Der oben genannte Aspekt steht jedoch im Gegensatz zu dem Aspekt, dass NAMPT aus therapeutischen Gründen nicht vermindert, sondern die Produktion sogar verstärkt werden solle, weil es Hinweise gäbe, dass Leber und Muskulatur von einer erhöhten NAMPT-Aktivität profitieren würden.

Der Autor der Studie, Prof. Z. Gerhart-Hines (Novo Nordisk Foundation Center for Basic Metabolic Research),  hält diese Methode jedoch nicht für eine realisierbare Methode gegen Fettleibigkeit, da es ein zu hohes Risiko für schädliche Nebenwirkungen in anderen Geweben des Körpers gäbe. Jedoch sehe er diese Studie als wegweisend an, da er das biologische Wissen über den Fettgewebsaufbau als grundlegenden Baustein sehe, wie man in Zukunft tieferliegende Mechanismen bei dem Vorgang erforschen könne.

Was meint ihr dazu? Sollte man die physiologischen Abläufe ändern oder einen gesunden Lebensstil propagieren? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Um die gesamte Neuigkeit zu lesen, einmal hier klicken!

 


Alle gegen eine: Pathogenproteine arbeiten zusammen, um die Abwehrmechanismen der Pflanze zu überwinden

Forscher der Chinese Academy of Agricultural Sciences in Beijing sowie der Cornell University haben die Mechanismen dieses komplexen Angriffssystems untersucht. Mithilfe eines genetisch veränderten Pathogens (Pseudomonas syringae) konnten die Wissenschaftler kontrolliert den Effekt verschiedener Effektorproteine des Pathogens allein oder gebündelt an Nicotiana benthamiana testen. Dabei konnten sie beobachten, wie durch die Interaktion verschiedener Proteine die Resistenzgene der Pflanze umgangen werden: während einige Proteine die Abwehrmechanismen der Pflanze aktivieren, wird diese Reaktion von anderen Proteinen unterdrückt, und die Infektion findet statt. Diese Erkenntnisse können für zukünftige Zuchtprogramme, zum Beispiel an Tomaten, genutzt werden.

Das in diesem Experiment genutzte Model ließe sich im Übrigen auch auf Abwehrmechanismen im menschlichen Organismus übertragen.

Hier nachlesen für mehr Informationen.

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Virus mit dreifacher Mission: schützt die Pflanze, die Schlupfwespe und verrät die Wespe an natürliche Feinde

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Photo by Scott Webb from Pexels

Ein Virus in Schlupfwespen hat gleich mehrere Funktionen: er schützt die Wespe vor dem Immunsystem der parasitierten Larve des Kohlweißlings, und damit den Kohl vor dem Fraß der Larve. Gleichzeitig verändert dieser Virus, wie nun von Wissenschaftlern der Universität Wageningen erforscht, auch die Speichelzusammensetzung der Larve. Auf diese Veränderung hin produziert die Kohlpflanze flüchtige Stoffe, die einerseits die Attraktivität zur Eiablage verringern, und gleichzeitig die natürlichen Feinde der Schlupfwespe anlocken: Hyper-parasitäre Wespen. Was zunächst wie ein Nachteil für den biologischen Pflanzenschutz aussieht, scheint der natürliche Preis zu sein für die symbiotische Beziehung zwischen Schlupfwespe und Virus. Denn bis die eine oder andere parasitäre Wespe parasitiert wird, ist die Larve des Kohlweißlings in der Regel tot, und die Pflanzenschutzmaßnahme erfolgreich.

Hier geht’s zum kompletten Artikel.

 


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