15. Juni 2018


Roboterfisch bringt „echte“ Artgenossen zum Reden: Studie der Universität Bonn zeigt, wie elektrische Fische gezielt bestimmte Schwarm-Mitglieder ansprechen

Die nachtaktiven afrikanischen Nilhechte erzeugen elektrische Spannungspulse und verschaffen sich damit ein erstaunlich genaues Bild ihrer Umgebung. Sie können mit diesen Pulsen aber auch gezielt bestimmte Mitglieder ihres Schwarms ansprechen – fast, als würden sie sie beim Namen rufen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Bonn, die nun in der Zeitschrift „PNAS“ erschienen ist.

Mehr dazu hier.

 


Ostsee wäre weitaus sauberer, wenn die Landwirtschaft weniger Dünger einsetzen würde

Die Ostsee ist eines der am stärksten verschmutzten Meere der Welt. Sie wäre weitaus sauberer, wenn die Landwirtschaft weniger Dünger einsetzen würde. „Von Agrarwende ist aber noch nicht viel zu sehen“, sagte Bernd Lennartz, Professor für Bodenphysik an der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät (AUF) der Universität Rostock auf dem Forum „Weitsicht für die Ostsee“, das am 8. Juni 2018 stattfand. Es sei an der Zeit, Visionen für den Schutz des Meeres zu entwickeln und gemeinsam mit den Landwirten umzusetzen. „Wenn wir grundsätzlich etwas ändern wollen, muss etwas in der Landwirtschaft geändert werden“, konstatierte Professor Lennartz.

Mehr dazu auf: Uni Rostock

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Photo by andregerdes on pexels.com

 


Kürzlich entdeckter Pilz nach Witzenhausen benannt

Pflanzenwissenschaftler der Universität Kassel haben zwei neue Pilzarten entdeckt. Eine der beiden neuen Arten benannten sie nach Witzenhausen, Sitz des agrarwissenschaftlichen Fachbereichs der Universität.
Es handelt sich um zwei neue Spezies der Gruppe Fusarium solani, einer Form von Mikropilzen, die im Gewebe von Wirtspflanzen leben. Prof. Dr. Maria Finckh, Leiterin des Fachgebiets Ökologischer Pflanzenschutz an der Universität Kassel, und ihr damaliger Doktorand Adnan Šišić entdeckten eine der Arten in einem Kompost; sie tauften die Neuentdeckung Fusarium stercicola. Die zweite Art entdeckten sie im Stängel einer Hibiskuspflanze und benannten sie nach ihrem Fundort Fusarium witzenhausenense.Die beiden Pilze leben in Wirtspflanzen und wirken sich auf bestimmte dieser Pflanzen wachstumsfördernd aus.

Mehr dazu auf : Uni Kassel

 


Agrochemie in China: viel hilft viel?

China fragt 30% der Dünger und Pestizide nach, bewirtschaftet jedoch lediglich 9% der weltlichen Ackerflächen. Die Zahlen weisen darauf hin, dass dort etwas nicht stimmt.

Die Studie der University of Melbourne stellte fest, dass der exzessive Gebrauch an Chemikalien zu immensen Problemen der Nachhaltigkeit führt (Eutrophierung der Gewässer, Luftverschmutzung, Treibhausgase).

man watering the plant during daytime
Photo by Pixabay on Pexels.com

Kleinere Betriebe, die Strebergärten oder Hobbygärten von der Größe her ähneln, sind in China üblich. Sie sollen eher dazu tendieren, Chemikalien zu stark anzuwenden als größere landwirtschaftliche Btriebe. Begründet sei dies, indem große Betriebe ihre Arbeit besser kennen und managen würden, sie benützen Agrochemikalien effizienter als Landwirte, die eher kleine Betriebe haben.

Weiter wird beschrieben, dass wenn die Größe der landwirtschaftlichen Betriebe in China auf den Weltdurchschnitt angehoben werden würde,  würden 50% weniger an Agrochemikalien pro Hektar in China benutzt werden.

Hier geht’s zum Paper und hier zur Pressemitteilung der Universität.

 


Rinder-Bewegung in Irland

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Photo by Pixabay on Pexels.com

Auch wenn der Titel erst einmal danach klingt, eine politische Aktion ist es nicht. Es handelt sich um eine Animation, die 2016 von der UCD CVERA erstellt worden ist. Darin wurde der Transport von Rindern über das gesamte Jahr 2016 festgehalten. Daten von 1,3 Millionen Bewegungen, die von 6,7 Millionen Rindern erbracht worden sind, werden dargestellt. Zu sehen sind letztendlich die Transporte vom Hof zum Schlachthof oder von einem Hof zu einem anderen Hof.

Video ansehen

 


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Photo by rawpixel.com on Pexels.com

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