29. Juni 2018


Lebende Gebäude gegen den Klimawandel: ein Interview mit Prof. Ferdinand Ludwig

Wie man Bäume und andere Pflanzen in die Stadtarchitektur integrieren könnte, hat diesen Professor der TU München offenbar schon lange fasziniert. 2007 gründete er das Forschungsgebiet Baubotanik. Um der Unberechenbarkeit wachsender Pflanzen zu begegnen, sind komplexe Systeme und interdisziplinäre Herangehensweisen gefragt. Ein zukunftsfähiges Thema grüner Architektur!

Hier geht’s zum Artikel und hier zum dahinterstehenden Projekt Urban Microclimate Canopy mit ein paar eindrücklichen Bildern.

 


Sterben der Baumriesen

Mit bis zu 2000 Jahren und 300-500m³ Holzvolumen sind afrikanische Baobabs die ältesten und größten Bäume der Welt. Forscher um Adrian Patrut von der Babeș-Bolyai University in Rumänien haben zwischen 2005 und 2017 mithilfe von Radiokarbondatierungen die Struktur dieser Baumriesen untersucht. Dabei stellten sie überraschend fest, dass acht der dreizehn ältesten Exemplare sowie fünf der sechs größten von ihnen innerhalb der letzten zwölf Jahre (!) aus bisher unbekanntem Grund gestorben sind. Die Forscher vermuten einen Zusammenhang mit den klimatischen Veränderungen im südlichen Afrika, wo drei der prominenteren verstorbenen Baobabbäume stehen. Dies ist jedoch bislang nicht belegt.

Für mehr Informationen geht’s hier zum Paper.

 


Gene Editing bei Schweinen

Im Februar 2017 haben die Wissenschaftler der University of Edinburgh bereits mit „gene editing“ gearbeitet, um bei Schweinen eine Resistenz gegenüber PRRS hervorzurufen. PRRS (porcine reproductive and respiratory syndrome,

Reproduktions- & Atemwegssyndrom beim Schwein) ist eine bedeutende Viruserkrankung im Schweinesektor, die die Schweineindustrie jährlich Milliarden kosten solle.

Im Juni 2018 bestätigten die Wissenschaftler, dass die Schweine überhaupt nicht an dem Virus zu erkranken scheinen, ohne das Befinden der Schweine durch das gene editing nachteilig zu beeinflussen!

close up of hand feeding on tree trunk
Photo by Leah Kelley on Pexels.com

Pressemitteilungen: Februar, Juni

Einen interessanten Beitrag zu der Mitteilung aus Juni gibt es hier von BBC, dort befindet sich auch ein kurzes Video.

Letztlich bleibt zu überlegen: Sollte man die Tiere genetisch verändern, um sie „künstlich“ weniger anfällig für Krankheiten zu machen oder Tierhalter animieren, effizienter ihre Gesundheitsmaßnahmen und Prophylaxe zu betreiben?

 


„Alien-Wespe“ verspeist seine Opfer von Innen heraus

Die Faculty of Science der University of Adelaide berichtet, eine neue Wespenart gefunden zu haben, die ihre Eier in Raupen ablegt.

shallow focus photography of green caterpillar on green leaf
Photo by Egor Kamelev on Pexels.com

Die Wespenlarven würden die Raupe von Innen heraus auffressen, die heranwachsenden Larven würden dann aus der Raupe herausplatzen. Gefunden wurde die Wespe in Australien (New South Wales und im Süden von Western Australia). Ihren Namen Dolichogenidea xenomorph habe die Wespe aufgrund ihrer grotesken Lebensweise und der Ähnlichkeit zu Alien in dem Film „Alien“ erhalten.

Die Pressemitteilung der Fakultät beinhaltet ein anschauliches Video!

Die Pressemitteilung der University of Adelaide gibt es hier zu lesen.

 


Wenn Ihr uns interessante Themen mitteilen oder mehr über ein bestimmtes Thema lesen wollt, gebt uns Bescheid! Wir freuen uns über Inspiration und Rückmeldungen.

Also haltet euch nicht zurück! 🙂

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