12. Oktober 2018


Flexitarismus

Die BBC berichtet, dass sich Flexitarismus (auf Englisch flexitarian diet) als Ernährungsform etablieren müsste, um den voranschreitenden Klimawandel, die Wasserknappheit und die Luftverschmutzung einzudämmen. Dabei beruft sich die BBC auf dieses Paper, das in Nature veröffentlicht wurde. In der Studie werden unterschiedliche Möglichkeiten untersucht, die auf einer Ernährungsumstellung (mehr Pflanzen-basierte Ernährung), technischen Fortschritt und besseres Management beruhen. Wenn die Welt sich auf diese Ernährungsweise einlassen würde, könnten die Treibhausgasemissionen auf die Hälfte der jetzigen Emissionen reduziert werden.

abundance agriculture bananas batch
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Flexitarismus ist eine Ernährungsweise, bei der der Fleischkonsum nicht im Mittelpunkt steht. Flexitarier essen eher selten, nur ausgewähltes oder sehr wenig Fleisch. Demnach könnte man sie als „Gelegenheitsvegetarier“ einordnen. 

Die genaue Definition des Wortes und mehr Info findet Ihr in diesem Artikel, der durch Kooperation der Universität Göttingen und Universität Hohenheim entstanden ist.

Den Beitrag von der BBC könnt Ihr hier nachlesen. Außerdem erklärt die BBC hier auch nochmal, was Flexitarismus ist.

Mehr Informationen gefällig? Hier eine kleine Auswahl für die Leser mit „Wissenshunger“:


Ernährung und sozialer Druck

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Inwiefern beeinflussen uns unterschiedliche Situationen, sodass wir biologische Produkte kaufen? Kaufen wir also Bio-Produkte (nur) aufgrund sozialen Druckes?

Diesen Fragen ging der Agrarökonom Jayson Lusk mit seinen Co-Autoren nach. Die Studie arbeitete nicht mit der üblichen Motivation Bio-Produkte zu kaufen (Gesundheit, Geschmack, Sicherheit, Nachhaltigkeit), sondern mit dem sozialen Druck, biologische  Produkte kaufen zu müssen.

Es wurden vier unterschiedliche Situationen verwendet, in denen Apfel- & Milchverpackungen mit und ohne Bio-Label gezeigt wurden, von denen die Testpersonen dann wählen sollten. Die genaue Methodik ist in Lusks Blogbeitrag erklärt. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass ein Teil des Konsums von Bio-Produkten auf sozialem Druck, bzw. Geltungskonsum (conspicious consumption), basiert.

Hier kommt Ihr zum entsprechenden Paper “Look at Me, I’m Buying Organic”: The Effects of Social Pressure on Organic Food Purchases “ von Seon-Woong Kim, Jayson L. Lusk, and B. Wade Brorsen.


In aller Munde: Klimawandel

Den Abschluss des Forschungsfreitags bildet die Pressemitteilung der Experten der University of Copenhagen.

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Ungemütliches Thema: Klimawandel. 

Die Experten der Universität betonen, dass es einen Bedarf an einem „Pariser Abkommen-ähnlichen“ Schutz für die Natur gibt, um der Schädigung der Natur und der sinkenden Biodiversität weltweit Einhalt zu gebieten. 

Eine intakte Natur spielt eine immense Rolle, wenn es darum geht, den Klimawandel zu vermindern, die Qualität von Boden, Luft und Wasser zu erhalten und um für Nahrung, Frischwasser und  Brennstoffe zu sorgen.

Die Pressemitteilung der University of Copenhagen findet ihr hier.

Sollte mehr gegen den Klimawandel unternommen werden? 

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Sollten wir uns an unsere eigene Nase fassen, uns Gedanken über die Auswirkungen unseres Handelns auf unseren Planeten machen?

Folgend findet Ihr ein paar Beiträge, die zum Nach (oder Um-) denken anregen können.


Zu guter letzt: einen guten Start ins neue Semester! 🙂

yellow plush toy
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Was geht Euch zu den Themen durch den Kopf? Verfasst weiter unten einfach einen Kommentar oder schickt uns eine Mail.

Wenn Ihr uns interessante Themen mitteilen oder mehr über ein bestimmtes Thema lesen wollt, gebt uns Bescheid! Wir freuen uns über Inspiration und Rückmeldungen.

🙂

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