9. November


Plastik, Plastik überall

person holding plastic bottle
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Am 21. November 2018 organisiert die Arbeitsgruppe Ernährungsökologie der Universität Gießen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Frankfurt und dem Umweltministerium Hessen die Tagung „Lebensmittelverpackungen – Alles in Plastik?“.

Ob aus Plastik, Karton oder Aluminium – Lebensmittelverpackungen sind nützlich und umstritten zugleich. Sie schützen Lebensmittel auf ihrem Weg von der Produktion bis zum Verzehr vor Umwelteinflüssen und machen sie haltbar.

Gleichzeitig können Verpackungen bedenkliche Stoffe enthalten, die in Lebensmittel übergehen können. Herstellung und Entsorgung von Verpackungen belasten die Umwelt. Daher bieten immer mehr Initiativen wie zum Beispiel Unverpackt-Läden Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs ohne Verpackung an.

assorted plastic bottles
Photo by mali maeder on Pexels.com

Die Tagung „Lebensmittelverpackungen – Alles in Plastik?“ stellt Gesundheits- und Umweltaspekte von Verpackungen und Lösungsansätze in den Mittelpunkt und greift verschiedene Fragestellungen auf:

  • Welche problematischen Stoffe aus Verpackungen werden in Lebensmitteln gefunden?
  • Wie gefährlich ist Mikroplastik?
  • Welche Umweltprobleme verursachen Plastikverpackungen?

Bei der Fishbowl-Diskussion über „Alternativen für Plastik, Alu & Co.“ mit den Experten aus Wissenschaft, Lebensmittelüberwachung und Verbraucherschutz sind die Teilnehmenden zur aktiven Teilnahme herzlich eingeladen.

Die Pressemitteilung könnt ihr hier finden!

 


Wie funktioniert Resistenz in Bakterien?

Die Martin-Luther-Universität Halle-Witenberg berichtet über eine Studie, die sich mit Resistenzen gegen Antibiotika beschäftigt.

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Photo by Rodolfo Clix on Pexels.com

Um zu verstehen, wie Bakterien immun gegen bisher gut funktionierende Wirkstoffe werden, dringen Wissenschaftler immer tiefer in die molekularen Strukturen von Zellen vor. Einer Forschergruppe der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist es jetzt gelungen, ein für die Antibiotikaresistenz relevantes Membranprotein aus E. coli-Bakterien zu isolieren und seine molekulare Struktur aufzuklären. Mit Hilfe dieser Informationen konnten sie zeigen, wie es dem Bakterium gelingt, sich eines Antibiotikums zu entledigen: durch Ausschleusen des Wirkstoffs. Die Arbeit erscheint in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Communications“.

Spannende Details zu der Studie könnt ihr in der Pressemitteilung finden, zu der ihr über diesen Link kommt!

 


Seabiscuit – das Glück der Erde

feet legs animal farm
Photo by Gratisography on Pexels.com

Smithsonian berichtet über Wissenschaftler, die DNA aus den Hufen von Seabiscuit extrahieren. Entgegen der Erfolge wurde das Rennpferd als faul und schläfrig beschrieben. 

Die DNA wurde aus den 70 Jahre alten Hufen des Pferdes gewonnen. Zu der Zeit war es üblich, die Hufe vor der Begrabung der toten Tiere zu entfernen. Sie wurden oft als Dekoration –  oder sogar als Zigarettenhalter – benutzt. Seabiscuits Hufe gehörten der California Thoroughbred Foundation. Zuerst war man sich nicht sicher, ob man aus den Hufen DNA schöpfen konnte. Glücklicherweise beinhaltete der Huf noch das Hufbein, aus der letztendlich intakte DNA extrahiert werden konnte. Anhand mitchondrialer DNA konnte auch die maternale Abstammung von Seabiscuit nachgewiesen werden, wodurch bewiesen wurde, dass es sich bei den beiden existierenden Hufen tatsächlich um die Hufe des Rennpferdes handelt.

horse running in field
Photo by Mu00eddia on Pexels.com

Warum nun der ganze Aufwand? Es konnten Verbindungen zwischen spezifischen Genen und optimaler Renndistanz gefunden werden. Außerdem wurde eine seltene Genkombination  gefunden (Durchhaltevermögen und Geschwindigkeit) mit der Seabiscuit seine Siege einholte. Diese Kombination wird noch heutzutage eher in Pferden gefunden, die Spätentwickler sind- wie Seabiscuit es war. Die Forscher werden sich weiter mit der Thematik und Seabiscuits DNA beschäftigen, um zu klären, ob Seabiscuit seine nicht unbedingt idealen physischen Attribute durch seinen Siegeswillen ausgleichen konnte.

Fun Facts

  • im Jahr 1938 wurde in den Zeitungen öfter über Seabiscuit und seine Rennen berichtet als über Nazi-Deutschland, die Große Depression oder Orson Welles „War of the Worlds“-Radioübertragung, die die Amerikaner fast in Panik versetzt hätte
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    Photo by Pixabay on Pexels.com

    Franklin D. Roosevelt stoppte eine Kabinettssitzung, um das Rennen über das Radio verfolgen zu können

  • ca. 40 Millionen Menschen rund um den Globus haben damals übers Radio zugehört, um das wohl am sehnlichsten erwartete Sportereignis des 20. Jahrhunderts verfolgen zu können 

… das Glück liegt – wohl besonders in schweren Zeiten – auf dem Rücken der Pferde.

Die Quelle der „Fun Facts“ finder ihr hier: The Guardian, den Bericht des Smithsonian könnt ihr hier finden.

 


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Photo by rawpixel.com on Pexels.com

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