30. November


Jakobs-Kreuzkraut

Im Rahmen des ProjektsMethoden der Zukunft – Regulierung von Jakobs-Kreuzkraut im Naturschutz-Grünland“ schreibt Henrike Möhler ihre Dissertation am Institut für Natur- und Ressourcenschutz der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel.

Es handelt sich um die Einschränkung der Verbreitung des Jakobs-Kreuzkrautes. Die gelb-blühende Pflanze produziert giftige Pyrrolizidin-Alkaloide als Fraßschutz und hat sich in den letzten Jahrzehnten stark ausgebreitet. Besonders Wiesen, stillgelegte Ackerflächen und Straßenböschungen, die für den Naturschutz angelegt wurden, sind im Sommer gelbflächig von ihrer Blüte gefärbt.

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Deshalb erprobt Möhler naturschutzverträgliche Maßnahmen zur Regulierung des Jakobs-Kreuzkrautes. Zum Beispiel untersucht sie, wie sich das Mähen zu verschiedenen Zeitpunkten und mit verschiedenen Intensitäten auf die Verbreitung des Jakobs-Kreuzkrautes auswirkt oder ob das Säen anderer Kräuter Einfluss hat. Als Ergebnis ihrer Arbeit sollen Handlungsempfehlungen entstehen, die betroffenen Landwirten sowie Behörden der Landwirtschaft und des Naturschutzes einen besseren Umgang mit dem Jakobs-Kreuzkraut ermöglichen.

Die Pressemitteilung der Uni Kiel könnt ihr hier nachlesen.


Unterstützung der Global Food Security

Mit einer Summe von 12 Millionen Euro werden drei neue Projekte ins Leben gerufen, die die Ernährungssicherheit und die rurale Entwicklung vorantreiben sollen. 

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Eines der Projekte nimmt sich rural lebenden Frauen an, die als Schlüssel zu einer besseren Ernährung und Ernährungssicherheit gesehen werden und in ihrer Tätigkeit nachhaltig unterstützt werden sollen. Ein weiteres Projekt soll die Gesellschaft verstärkt in die Politik einbeziehen. Die dritte Maßnahme befasst sich mit der privaten Teil-Finanzierung landwirtschaftlicher Entwicklungs-Projekte.

Involvierte NGOs:

Die Pressemitteilung der FAO könnt ihr hier nachlesen.


Baumsterben in Mitteleuropa?

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Das „Waldsterben“ war in den 1980 und 1990er Jahren in aller Munde. Nicht zuletzt aufgrund der intensiven medialen Debatte, wurden die damals für das Waldsterben hauptverantwortlichen Schadstoff-Immissionen stark reduziert. In jüngster Vergangenheit häufen sich jedoch wieder Meldungen über tote Bäume in Mitteleuropas Wäldern. Verursachen Borkenkäfer, Eschensterben, Dürre & Co. ein neues Baumsterben? Und ist deren Effekt heute größer als jener der Schadstoff-Immissionen vor 30 Jahren?

Während die von Baummortalität betroffene Waldfläche über die letzten 30 Jahre deutlich zunahm, änderte sich die Anzahl der sterbenden Bäume in Mitteleuropas Wäldern kaum. Dies lässt sich dadurch erklären, dass heute tendenziell ältere und größere Bäume sterben als in der Vergangenheit und diese im Kronendach des Waldes größere Lücken hinterlassen. „Die Antwort auf die Frage, ob wir aktuell eine neue Phase des Baumsterbens erleben hängt also auch davon ab, welche Maßzahl man dafür heranzieht“, betonen die Forscher. Das Baumsterben jedoch nicht gleich „Waldsterben“ ist, darüber sind sie sich einig, denn vielerorts wächst unter den abgestorbenen Bäumen bereits die nächste Baumgeneration heran.

Die Pressemitteilung der Universität für Bodenkultur Wien könnt ihr hier nachlesen.


Ernährung und Gesundheitswesen

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In Irland fand ein Workshop statt, der sich damit befasst, wie öffentliche Programm das Ernährungssystem beeinflussen können, um die Gesundheit der Allgemeinheit zu fördern. Das Thema wurde aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet, die Referenten stammen aus verschiedenen (irischen) Sektoren, wie zum Beispiel Verhaltens- & Agrarökonomen und Experten aus dem Marketing für Ernährung.

Deren Präsentationen können nun unter diesem Link, unter dem auch die Pressemitteilung zu finden ist, eingesehen werden!


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