14. Dezember


Bodenverdichtung

Die Universität Aarhus berichtet in einer ihrer Pressemitteilungen über Verdichtungsmechanismen im Boden und Möglichkeiten, dieses Problem zu beheben.

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Photo: Per Schjønning

Jedes Jahr am 5. Dezember wird der „Tag des Bodens“ ausgetragen.

Wissenschaftler der Universität, die an dem RECARE-Projekt teilnehmen, legen ihren Fokus derweil auf die Verdichtung und die Schädigung des Bodens unterhalb der Pflugsohle (Bodenschichten, die beim Pflügen nicht aufgelockert werden), die aufgrund schwerer werdender landwirtschaftlicher Maschinen entstehen.

Es wird erwähnt, dass die Gesellschaft ihr Wissen über landwirtschaftliche Zusammenhänge und die Auswirkungen auf den Klimawandel verbessern sollte.

Die Pressemitteilung der Universität Aarhus könnt ihr hier nachlesen.

Weitere Informationen zum Thema „Tag des Bodens“ liefern die UN und die FAO. Bei Interesse am RECARE-Projekt, könnt ihr hier an Infos gelangen.

In der Irish Times wurde ein Bodenwissenschaftler interviewt. Passt zwar nicht direkt zum Thema, steht aber in Verbindung mit dem „Tag des Bodens“.


Saponine als Bio-Pestizid?

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Quelle: cordis

Die Universität Kopenhagen hat über  ihre Forschungsergebnisse zu natürlichen Abwehrstoffen von Pflanzen berichtet. Das SSAR-Projekt dreht sich um die Bekämpfung von Insekten, die die globale Nahrungsproduktion beeinflussen oder sogar gefährden. Saponine kommen als ein Teil der natürlichen Abwehrmechanismen in Pflanzen vor, wobei bislang noch wenig Wissen über die toxische Wirkungsweise der chemischen Struktur auf bestimmte Schädlinge existiert.

Das SSAR- Projekt liefert neue Informationen über Biopestizide, die auf Saponinen basieren. Dieses Wissen soll genutzt werden, um in Zukunft neue Biopestizide als Alternative zu Agrochemikalien verwenden zu können. Ermöglicht werden könnte dies durch die Zucht von Pflanzen mit angepassten Saponin-basierten Abwehrmechanismen.

Die Pressemitteilung der Universität Kopenhagen könnt ihr hier nachlesen, wobei Ihr quasi direkt auf die Pressemitteilung von CORDIS weitergeleitet werdet. Mehr Infos zum SSAR-Projekt erhaltet ihr hier.


Bioplastik und andere Alternativen

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Photo by rawpixel.com on Pexels.com

Die Universität Bonn unterrichtet in kürzlichen Pressemitteilungen über Bioplastik, welches als umwelt- und klimafreundliche Alternative gehandelt wird.

Bioplastik soll nahezu klimaneutral sein. Um Pflanzen für die Bioplastik-Produktion gewinnen zu können, müssen erstmal Pflanzen wachsen. Was benötigen Pflanzen für ihr Wachstum? Kohlenstoffdioxid! Bei der Verbrennung oder Verrottung zur Herstellung von Bioplastik wird genauso viel Kohlenstoffdioxid wieder frei.

Erwähnt wird, dass die Forderung nach „grünen“ Energiequellen in manchen Ländern gewaltige Waldrodungen ausgelöst hatte, um mehr von den Nutzpflanzen anbauen zu können.

Im Endeffekt bräuchte man einen langen Atem, wenn es um Bioplastik geht. Die Umstellung auf Bioplastik und die Vorteile, die dieses Plastik bringt, würden sich erst über einen gewissen Zeitraum (etwa 20 Jahre) auszahlen. Die Wissenschaftler sehen eine vermehrte Verwendung von Bioplastik aus Nutzpflanzen allerdings als keine Alternative, die effizient sei und das Klima schone. Sie regen dazu an, sinnvoller mit Plastik umzugehen und dieses vollständig zu recyceln.

Die Pressemitteilung der Universität Bonn findet ihr hier.


„Holzweg Bioenergie“?

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Photo by Skitterphoto on Pexels.com

An das obige Thema schließt sich dieses Thema nahezu nahtlos an. Die Pressemitteilung der TU München, die sich über eine Studie des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum in Zusammenarbeit mit der Durham University befasst, handelt über die negativen Einflüsse einer Ausweitung der Anbauflächen für Energiepflanzen. Demnach wirke sich die Ausweitung genauso negativ auf tierische Lebensräume aus wie der Klimawandel.

>>Damit die Globaltemperatur bis 2100 um nicht mehr als 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitraum steigt, muss die Menge an CO2, die rund um den Globus in die Luft geblasen wird, deutlich sinken. Eine Begrenzung des Klimawandels nützt auch der Natur, denn er ist eine der Ursachen für das Artensterben. Ein aktuell verbreiteter Ansatz dazu ist es, mehr Energie aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais, Raps, Ölpalme und Co. statt aus fossilen Rohstoffen zu gewinnen.

Doch damit – legt man das Augenmerk auf die biologische Vielfalt – ersetzt man wohl ein Übel durch ein anderes. […]

Für Hof und sein Team lässt die Studie nur einen Schluss zu: „Der Klimawandel ist nach wie vor eine der größten Bedrohungen für die biologische Vielfalt und muss möglichst auf 1,5 Grad Temperaturerhöhung begrenzt werden. Wie unsere Studie zeigt, ist die Bioenergie und die massive Ausweitung der Anbauflächen hierfür aber der falsche Weg. Wir müssen stattdessen stärker daran arbeiten, Energie einzusparen.“<<

Um Details nachzulesen, könnt ihr die Pressemitteilung der TU München einmal (auch mehrere Male …) durchlesen.


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