28. Dezember 2018

Dokumentarfilm über tanzanischen Maniokanbau

Tanzanische Landwirte haben mit zwei Virusen zu kämpfen, der Maniokpflanzen befällt – bisher ohne mögliche Gegenmaßnahmen. Pflanzenzucht könnte vielleicht Abhilfe verschaffen. Ein 18-minütiger Dokumentarfilm der Cornell University lässt Bauern und Wissenschaftler zu dem Thema zu Wort kommen.


Chris Knight/Cornell University

Maniok ist ein wichtiges Hauptnahrungsmittel im sub-saharischen Afrika. Dementsprechend besorgniserregend wäre eine Ausbreitung des CBSD-Virus (Cassava Brown Streak Disease) über Ostafrika hinaus.

Hoffnung machen Lösungsansätze aus der Pflanzenzüchtung mit Maniok, die in Tanzania entscheidend vorangetrieben wird. Hier findet ihr die Pressemitteilung und das Video.

Bedarfsgerechte Bewässerung für Walnussbäume

Äpfel, Nuss und Mandelkern… Zur kalten Jahreszeit sitzt der eine oder andere vielleicht öfter abends zu Hause und knackt Walnüsse. Was den Anbau derselbigen betrifft, haben Wissenschaftler der University of California nun eine schon fast banale Erkenntnis gehabt: die Bewässerung den Bedürfnissen der Walnussbäume anzupassen. Ganz so banal ist es dann natürlich doch nicht: überraschenderweise erreicht man bessere Erträge durch verspätetes Bewässern.

Photo by Kaboompics .com on Pexels.com

Ein Großteil der Walnüsse, die in den USA konsumiert werden, stammt aus Kalifornien. Die meisten Anbauer dort bewässern ihre Bäume Anfang bis Mitte Mai, wenn die Temperaturen steigen und die Böden trockener werden. Für eine optimale Wurzelentwicklung lohnt es sicht jedoch, mit der Bewässerung zu warten, bis die Bäume mittelstarkem Trockenstress ausgesetzt sind. Das sollten Anbauer am besten selbst messen, um den idealen Bewässerungszeitpunkt festzustellen. Ob so auch Wasser gespart werden kann, ist noch nicht klar. Die Pressemitteilung mit mehr Informationen und Bildern findet ihr hier.

Biolandbau könnte sich schlecht auf das Klima auswirken

Im September haben wir einen Beitrag der Göttinger Studie von Dr. Eva Meemken und Dr. Matin Qaim zu den Effekten von Ökolandbau auf das Klima, Umwelt und Gesundheit veröffentlicht. Wissenschaftler der Princeton University sind nun zu einem ähnlichen Schluss gekommen: Durch die Umwandlung kohlenstoffspeichernder Flächen, beispielsweise Wäldern, ginge eine Ausbreitung von ökologisch bewirtschafteter Flächen zu Kosten des Klimas. Wegen des Klimawandels auf Biolebensmittel zu verzichten, wäre aber auch eine falsche Schlussfolgerung, so die Forscher: man müsse generell darauf achten, was man esse, und wie es hergestellt würde.

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Das gesamte Paper könnt ihr hier nachlesen.


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