8. März 2019


Auswirkungen der Prosecco-Produktion

Die Universität Padua berichtet, dass eines ihrer Forscherteams herausfand, dass Italiens Weinberge aufgrund der Produktion von Prosecco 400 Millionen Kilogramm Boden pro Jahr verzehren.

Einer an der Forschung beteiligter Wissenschaftler erwähnt, dass es in Deutschland noch zu höheren Raten an Bodenverlust kommt. Bodenverlust sei nicht nicht nur etwas negatives, er führe auch dazu, dass neuer Boden generiert werden kann, um ein Ökosystem gesund zu halten. Dennoch sind die Erosionen in Italiens Weinbergen nicht nachhaltig.

Die Wirtschaft in den Weinbergen soll der Studie zufolge zu 74% der Erosion in der Region führen. Nach Berechnungen soll eine Flasche Prosecco einen „annual soil footprint“ von 4,4 kg haben.

Strategien, um die Bodenerosion zu vermindern, werden untersucht. Es soll Gras zwischen den Reihen der Reben gepflanzt werden, sodass schon 50% weniger Erosion zustande käme.

Die entsprechenden Studien findet ihr hier: Studie I & Studie II


Algen retten die Welt?

Laut einer Studie der Universität Rostock sollen Algen dafür sorgen, dass weniger CO2 in den Meeren auftritt.

Algen können demnach CO2 in Laminarin umwandeln, welches ein Mehrfachzucker ist, der in Algen als Speicherstoff dient. Algen seien so die „größte CO2 – Senke der Welt“.

Mehr Details erfahrt ihr in der Pressemitteilung der Universität Rostock!


Erweiterte Resistenz erhofft

Die Universität Sydney berichtet, dass durch die neue Methode „AgRenSeq“ Gensequenzen aus Wildpflanzen entnommen und in Nutzpflanzen eingepflanzt werden können. So soll ermöglicht werden, dass die Resistenz der wilden Pflanzen auf z.B. Getreidearten übertragen wird, um den Kampf gegen die Pathogene zu erleichtern, die die globalen Pflanzen  beeinträchtigen könnten. Als Resultat würde in Zukunft ein höherer Ertrag mit weniger Pflanzenschutzmitteln erreicht werden.

Außerdem besticht die neue Methode durch ihre Effizienz: sie ist günstiger und schneller. Anstatt eines Prozesses von 10-15 Jahren mit einem finanziellen Aufwand von Millionen Dollar können nun Gene in wenigen Monaten geklont werden, dessen Kosten sich nur noch auf Tausende Dollar belaufen.

Weitere Information erhaltet Ihr in der Pressemitteilung der Universität Sydney. Zur Veranschaulichung der Methode dient ein kurzes Video:

Link zur Videoquelle

SmartCow-Projekt

Dieses EU-Projekt wird elf neue Projekte fördern, in denen es um die Ernährung und das Futter von Milch- und Fleischrindern gehen soll. Über die Projekte soll in den Bereichen Ernährung, Physiologie, Ethologie und Tierhaltung geforscht werden. Das Besondere an den einzelnen Projekten ist, dass sie nicht in dem Land stattfinden werden, aus dem der jeweilige Bewerber stammt.

SmartCow liefert freien Zugang zu Forschungsinstituten für Rinder in z.B. Frankreich, Spanien und Irland.

Die Universität Aarhus berichtete in einer ihrer Pressemitteilungen über das Projekt. Mehr Infos zu SmartCow findet ihr hier.


Photo by rawpixel.com on Pexels.com

Was geht Euch zu den Themen durch den Kopf? Verfasst weiter unten einfach einen Kommentar oder schickt uns eine Mail. Wenn Ihr uns interessante Themen mitteilen oder mehr über ein bestimmtes Thema lesen wollt, gebt uns Bescheid! Wir freuen uns über Inspiration und Rückmeldungen.

Ein Gedanke zu „8. März 2019

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.