15. März 2019


Auswirkung auf die Fischproduktion

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Die Auswirkungen des Pariser Abkommens auf die Fischproduktion wurde in einer Studie beleuchtet. In zwei Szenarios (Erderwärmung von +1,5°C bzw. +3,5°C) wurde getestet, wie sich die Produktion von Fisch-Biomasse auf die Fische, die Fischer und die Konsumenten auswirkt. Der Studie zufolge würde in dem Szenario des Pariser Abkommens (also +1,5°C Erderwärmung) eine Steigerung der Fisch-Biomasse von 6,5% zu verzeichnen sein. Hinzu käme, dass 75% der maritimen Länder von der Implementation des Abkommens profitieren würden. Gerade für Entwicklungsländer wäre die Implementierung von Vorteil, da tropische Habitate sensibler gegenüber Temperaturschwankungen sind. Durch geringere Erwärmung würde die Umwelt der Fische erhalten bleiben, sodass mehr Biomasse produziert werden könnte, die auf den Markt gelangt.

Wenn wir nun Euer Interesse geweckt haben, könnt Ihr Euch die gesamte Studie hier ansehen. Mehr zum Thema Klimawandel erfahrt ihr hier:


Ringelblumen vertreiben Weiße Fliegen

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Eine Studie der Newcastle University fand nun heraus, dass Ringelblumen Limonen in die Umwelt abgeben. Limonen – [limo’nenː] – ist ein Naturstoff, der so ähnlich riecht wie Orangen. Die Weißen Fliegen werden von der Chemikalie abgestoßen. Aufgrund dessen soll die Studie die Basis für eine sichere und billigere Alternative zu Pestiziden sein. Limonen vertreibt die Fliegen, ohne sie jedoch zu töten, sodass es nicht zu Resistenzen kommen soll. Außerdem soll der Naturstoff die Qualität der Ernte nicht beeinträchtigen. Zur Anwendung des „Effektes“ sollen Ringelblumen entweder einzeln zwischen Tomaten angepflanzt werden oder kleine Töpfe  von Ringelblumen im Gewächshaus aufhängen, die dann die Tomaten mit Limonen „berieseln“.

In Zukunft sei ein „guide“ geplant, der helfen soll, Nutzpflanzen mit Pflanzen zu kombinieren, die die Nutzpflanze auf ganz natürliche Art und Weise vor Schädlingen schützen, sodass weniger Pflanzenschutzmittel verwendet werden müssen.

Hier findet ihr ein Video der Universität Newcastle über die „mini monsters“ und die Pressemitteilung der Universität.


Sind Nahrungsmittelsysteme widerstandsfähig?

Durch die Degradation von Boden, Frischwasser und Meerressourcen müssen Nahrungsmittelsysteme mehr leisten. Probleme wie Mangelernährung, Überkonsum und verborgener Hunger spielen auch eine Rolle. Berichtet wird, dass die Anzahl fettleibigen Menschen gesenkt werden müsse, genauso wie die Anzahl hungernder Menschen, um die Ernährungssicherung der Welt zu garantieren.

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Dabei soll systematisch vorgegangen werden, um In- und Output miteinander zu vergleichen. Die Widerstandsfähigkeit von Nahrungsmittelsystem sei nach Dr. Ingram in drei Aspekte unterteilt: Robustheit, Erholung und Umorientierung.

Die Widerstandsfähigkeit sei vor allem im australischen Kontext wichtig, da Australien eins der Exportländer sei, was Produkte der Landwirtschaft anbelangt.

Für mehr interessante Details lest Ihr Euch die Pressemitteilung der Universität in Adelaide durch.


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