29. März 2019


„Der heimliche Fluch“

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Das Q-Fieber ist eine bakterielle Infektion, die vor allem in Australien ihr Unwesen treibt. Die Krankheit zeigt sich bei Nutztieren (Schaf, Rinder und Ziegen) und kann auf den Menschen übertragen werden. Das Bakterium bevorzugt Trockenheit und ist sehr robust. Infizierte Organismen zeigen grippeähnliche Symptome. Das Problem an der Krankheit ist die Übertragung des Bakteriums über Staubpartikel. Aufgrund der anhaltenden Dürre in Australien, sind Queensland und New South Wales besonders von der Ausbreitung des Q-Fiebers gefährdet. Besonders gefährdet sind Menschen, die mit Tieren in Kontakt kommen – sogar Arbeiter in Kosmetik-Fabriken, die tierische Produkte verarbeiten.

Da die Zahl der Infektionen in den letzten Jahren gestiegen ist, wird nun die Impfung gegen das Fieber wieder beworben, die seit 1989 eingesetzt wird und bis vor ein paar Jahren die Infektion eingedämmt hat. Geimpft werden sollen Menschen, die mit gefährdeten Arbeitern in Kontakt sind und natürlich die betroffenen Arbeiter selbst.

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Die Universität zu Sydney schreibt in ihrer Pressemitteilung, dass es mehr Q-Fieber-Impfungen für rurale Bewohner geben müsse, da diese, auch wenn sie keinem hohen Risiko ausgesetzt sind, trotzdem einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, an der Infektion zu erkranken.

Mehr zu diesem Thema erfahrt ihr in dem Artikel von The Conversation und die Pressemitteilung der Universität zu Sydney könnt ihr hier nachlesen.


Vergleich von Ernteerträgen

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Die Technische Universität München (TUM) berichtet in einer Pressemitteilung von einer Studie, die mittels Meta-Analyse zeigt, dass sich die Erträge von biologischer und konventioneller Landwirtschaft in der absoluten und relativen Stabilität unterscheiden. Aufgrund ähnlicher Ertragsschwankungen der beiden Landwirtschaftsformen zeigt sich, dass die biologische eine geringere relative Stabilität aufweist und somit die Ernteverluste prozentual höher sind als die der konventionellen. Dieser Unterschied soll durch den höheren Düngeaufwand an Stickstoff und Phosphor der konventionellen Landwirtschaft begründet sein.

Die Pressemitteilung der TUM findet ihr hier. Die Studie „A global meta-analysis of yield stability in organic and conservation agriculture“ wurde in Nature Communications veröffentlicht.


Aufmerksamkeit erregen

Die Universität in Adelaide arbeitet zusammen mit dem Natural Resources Eyre Peninsula zusammen an einem Projekt, das die gefährdete Pflanzenart Whibley’s wattle (Acacia whibleyana) untersucht und eine Vertiefung des Wissens über diese Pflanze ermöglicht. Um generell mehr Aufmerksamkeit auf gefährdete Arten zu lenken, soll Street Art dazu verhelfen, dass gefährdete Pflanzen in das Bewusstsein der Bevölkerung rückt. Eine Künstlerin in Australien hat deshalb eine Malerei angefertigt, die in Tumby Bay zu sehen ist, da dort die seltene Pflanze beheimatet ist.

Vor der Street Art in Tumby Bay sind zu sehen (links beginnend): Doug Bickerton (Department für Umwelt und Wasser), Dr. Jasmin Packer (University of Adelaide), Dr. Renate Faast (University of Adelaide), Künstlerin Danica Gates, Geraldine Turner (Natural Resources Eyre Peninsula) and Colette Blyth (University of Adelaide). Quelle des Bildes.

Die Pressemitteilung der Universität in Adelaide lest Ihr hier. Den Artikel der Natural Resources Eyre Peninsula könnt Ihr hier nachlesen.


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