Ein Abschied und ein Neuanfang – berühmte letzte Worte einer studentischen Hilfskraft

Kristina Backhaus verlässt das Blogteam und blickt zurück auf ihre Zeit bei AgrarDebatten

Über neun Monate sind vergangen, seit ich mich mit dem damals vierköpfigen Blogteam im Büro von Dr. Achim Spiller drängte und etwas hölzern mein erstes Interview über die „Wahrnehmung der Nutztierhaltung“ für den damals noch nicht veröffentlichten Blog AgrarDebatten führte. Es war zwar dank meiner Vorerfahrungen in der Oberschule und meiner Bachelorarbeit nicht das erste Interview meines Lebens, aber der Gedanke daran, dieses Mal im Sinne der Wissenschaftskommunikation zu agieren, ebenso wie der offizielle Touch der Situation, machten mich etwas nervös. Ein Gefühl, das ich im Laufe der weiteren Interviews, die ich während meiner Zeit als studentische Hilfskraft in der Öffentlichkeitsarbeit der Agrarwissenschaftlichen Fakultät größtenteils abstreifen konnte.

Meine Arbeit lieferte mir Anknüpfungspunkte zur Forschung an meiner Fakultät, mit der ich sonst kaum zu tun gehabt hätte. Ich habe es als Privileg empfunden, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zu ihren kürzlich veröffentlichten Ergebnissen zu befragen und dabei als Medium zwischen der Forschung und der Öffentlichkeit fungieren zu können.

Es bestätigt sich immer wieder, dass die meisten Menschen gern über die Dinge reden, die sie beschäftigen und die sie begeistern, und so macht es immer viel Spaß, diejenige zu sein, die danach fragt.

Mit der Zeit bekam ich genügend Routine, um meine Fragen nicht mehr im Nachhinein einsprechen zu müssen. Die Nachbearbeitung der Aufnahmen im stillen Kämmerlein bestand dann vor allem daraus, die Geschichte abzurunden: hier und da ein paar „Ähhhs“ rauszunehmen, Störgeräusche und Versprecher rauszuschneiden, einen kurzen Jingle einzufügen, und fertig ist ein kleiner Podcast! Die Veröffentlichung auf dem Blog war für mich jedes Mal ein spannender Moment.

Auch die Erstellung und Pflege des Twitteraccounts AgrarDebatten (@ADebatten) war aufschlussreich und hat mich motiviert, mich tiefer mit diesem sozialen Medium zu beschäftigen, auch wenn mich der gelegentlich sehr raue Ton der Diskussionen etwas schockiert.

Photo by Matthias Zomer on Pexels.com

Da es mich nun für meine Masterarbeit längere Zeit nach Indien und schließlich zurück in meine Heimatstadt Berlin verschlägt, muss ich leider schweren Herzens meine Tätigkeit als Mitglied des Blogteams aufgeben. Die Arbeit hat viel Spaß gemacht, nicht zuletzt dank des tollen Teams, auf dessen konstruktive Kritik, Humor und Unterstützung immer Verlass war. Definitiv werde ich die Entwicklung des Blogs auch in Zukunft verfolgen. Wer meinen Werdegang verfolgen möchte, kann das tun unter https://krissiunterwegs.wordpress.com/

Einen würdigen Ersatz haben wir in Lena Rieseweber gefunden:

Ich freue mich sehr Kristinas Platz einnehmen zu dürfen und bin gespannt auf die neuen Herausforderungen und Chancen die auf mich zukommen werden. Insbesondere darauf, viele tolle Wissenschaftler interviewen zu dürfen, neues Wissen mit Euch teilen zu dürfen sowie Teil dieses tollen Teams zu sein und dabei meinen persönlichen Beitrag zum Blog leisten zu können.

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