Trendsetter dank „Schnapsidee“

von links: Jannik Altväter, Jan Möllenbrink, Jost Teepker, Lukas Meyer-Tonndorf und Ansgar Selhorst.
Quelle: Bauernkind

Mittlerweile sieht man sie immer häufiger auf dem Campus umherstreifen: Bauernkinder. Oder viel mehr junge, modebewusste Leute, die sich mit dem Landleben und der Landwirtschaft identifizieren und das mit ihrem Oberteil preisgeben. Denn dort prangt der Schriftzug „Bauernkind“ stolz auf der Brust. Ein negativ belastetes Wort wird zum Trend und das nicht nur auf dem Göttinger Campus.

Fünf befreundete Studenten der Agrar- und Forstwissenschaften riefen die Idee ins Leben. Ursprünglich als Garderobe für die eigene Clique gedacht, entwickelte sich ein so starkes Interesse an den Pullovern, dass die befreundeten Kommilitonen ein kleines Unternehmen daraus aufgebaut haben. Heute kann man die Oberteile – auch Mützen und Babykleidung – auf deren Homepage bestellen. 

Jan Möllenbrink, einer der fünf Gründer, erzählte in einem Interview von AgrarDebatten, dass es interessant war, auf der Grünen Woche unterwegs zu sein und über den Pullover mit Leuten ins Gespräch zu kommen. Es sei wichtig, die Landwirtschaft zu diskutieren und vor allem diese zu kommunizieren. Am Ende funktioniert – wie Jan berichtet – alles jedoch nur, wenn man als Team zusammen arbeitet, miteinander redet und sich austauscht. Auch wenn heute kritischer über Landwirtschaft diskutiert wird, dürfe man sich nicht schämen, sich für die Landwirtschaft stark machen zu wollen – selbst wenn man kein „echtes“ Bauernkind ist. So wurde aus einer kleinen Idee ein großes Projekt. Ganz nach dem Motto: Skepsis legen und Interesse schaffen!


Das gesamte Interview könnt ihr euch hier anhören:

Das Interview mit Jan Möllenbrink von Bauernkind steht Euch als Podcast zur Verfügung. Hört mal rein!

Interesse geschaffen? Dann schaut auf der Website von Bauernkind vorbei!

2 Gedanken zu „Trendsetter dank „Schnapsidee“

  1. „Wir haben Jan Möllenbrink, einen der fünf Gründer von dem Label „Bauernkind“ interviewt. Wie die Clique zu dieser Idee kam, erfahrt ihr in diesem Podcast!“

    Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod – ich bin tief beunruhigt über den Umgang des akademischen Nachwuchses mit der deutschen Sprache!

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    1. Vielen Dank für die Rückmeldung. Ich habe den Beitrag nun korrigiert und bitte um Entschuldigung.
      Wir würden uns freuen, wenn unsere Leser weiterhin so aufmerksam sind wie Sie und uns auf Fehler hinweisen.

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