24. Mai 2019


Muschel-Farmen in der Ostsee

Neue Forschungsergebnisse aus drei laufenden EU-Projekten werden in einem Dossier dargestellt. Darin wird beschrieben, dass die Haltung von Muscheln dazu beitragen kann, Stickstoff und Phosphor zurückzugewinnen. Vorherige Erkenntnisse über die Muschelhaltung galten für größere Muscheln, die vor allem an der Westküste (Nordsee) gehalten wurden, sodass diese Erkenntnisse für Muscheln in der Ostsee ersetzt werden sollen. Um die Muschelhaltung voranzutreiben, müssen neue Technologien entwickelt werden, die Betriebe vergrößert und Wege gefunden werden, die Muscheln in unser Ernährungssystem zu integrieren.  

Alle Informationen findet ihr in der Pressemitteilung der Schwedischen Universität für Agrarwissenschaften (SLU). Das angesprochene Dossier über die Muschelhaltung könnt ihr hier nachlesen.


Den Wind zunutze machen

Im Oktober letzten Jahres wurde der Windpark in Bergedorf eröffnet. Dort soll die HAW Hamburg künftig Forschungsprojekte bezüglich der Windenergie durchführen. Genauer soll es um die Erforschung der effizienten Windenergieerzeugung, die Lebensdauer und die Optimierung der Anlagebetriebe gehen. Außerdem wird untersucht, wie mit der Fluktuation des Windstroms umgegangen werden kann. Dazu wird z. B. ein Energiesystem ausprobiert, das mit einem Lithium-Ionen-Speicher ausgestattet ist, um diese Fluktuationen ausgleichen zu können.

Weitere Details erfahrt ihr in der Pressemitteilung der HAW Hamburg, außerdem gibt es unter NEW 4.0 Informationen zur „Norddeutschen Energiewende“.

Passend zum Thema Windmühlen findet ihr einen Beitrag von Prof. Dr. Martinez auf unserem Blog. Viel Spaß beim Lesen!


Werden Menschen in Zukunft Gras essen?

Photo by samer daboul on Pexels.com

Momentan sieht es noch nicht danach aus, jedoch könnte das Protein, das aus Gras extrahiert wird, in Zukunft eine wichtige Rolle in der Humanernährung spielen. An der Aarhus University in Dänemark wird gerade erforscht, inwiefern Grasland eine alternative Proteinquelle für Menschen darstellen könnte. Dazu müsste aus dem extrahierten Protein der Grasgeschmack entfernt werden, da Konsumenten lediglich den Anblick oder den Duft von Heu ansprechend fänden. Von Interesse wäre das Grasprotein auch hinsichtlich der Ernährung von Senioren, da diese zumeist unter Appetitlosigkeit leiden und eine proteinreiche Nahrungsquelle von Nutzen sein könne. Auch wenn dies ein Fortschritt in Richtung alternativer Proteinquelle wäre, sei das Grasprotein noch lange nicht marktfähig.

Die Pressemitteilung der Aarhus University könnt ihr hier in voller Länge durchlesen.


Diät für Kühe

Photo by Skitterphoto on Pexels.com

In diesem Kurzfilm wird eine Art der Rinderhaltung vorgestellt, die in Kolumbien dafür sorgen soll, dass Erosion verringert, weniger Methan ausgestoßen und die Biodiversität verbessert wird. 

Außerdem soll es den Tieren aufgrund des Blätterdaches, das diese vor direkter Sonnenstrahlung schützt, besser gehen. Den Kurzfilm findet ihr hier.


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