5. Juli 2019


Ampel für Süßgetränke

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Der Konsum von Süßgetränken soll mit einem Ampelsystem den Konsumenten zu einer gesünderen Wahl verhelfen. In der Studie der Ludwig-Maximilians-Universität und der Technischen Universität München (TUM) zusammen mit der Cochrane Collaboration wurden Ergebnisse von 58 Studien aus 19 Ländern untersucht, mit insgesamt mehr als einer Million Probanden. Es wurde untersucht, unter welchen Bedingungen Konsumenten zu einer gesünderen Alternative bei Getränken greifen und wie der Konsum von Süßgetränken reduziert werden könne, da diese bei häufigem Konsum z.B. zu Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen können.

Es gibt ein Interview zu dem Thema, das ihr Euch bei Interesse unbedingt durchlesen solltet. 

Außerdem gibt es eine Zusammenfassung der Studie, die auch für Laien verständlich ist. Eine englische Version gibt es ganz unten auf der Seite.


To beef, or not to beef?

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Eine Reduzierung des Fleischkonsums ist in aller Munde und soll freundlicher für das Klima sein. Eine Studie der Aarhus Universität und des National Food Institute beschäftigt sich mit der Wertschöpfungskette des Fleischkonsums und stellt dar, dass der Konflikt nicht so einfach ist, wie er im ersten Augenblick erscheint. Vorherige Studien zeigen, dass die Belastung des Klimas von der Art des konsumierten Fleisches abhängt. Demnach soll das CO2-Äquivalent von Hackfleisch aus Milchvieh deutlich geringer sein als das von Hackfleisch aus Fleischrindern. So einfach auszutauschen sei das Fleisch aber nicht.

Abgesehen davon, soll der Fleischkonsum für 11% des CO2-Fußabdrucks verantwortlich sein, während 28% des Fußabdruckes durch Stimulantien wie Kaffee, Tee und Süßigkeiten zustande kommen.

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Die Forscher der Studie appellieren an die Tierzucht und Tiernernährung, damit Kühe weniger Methan ausstoßen, in dem sie eine höhere Futterverwertung aufweisen. Insgesamt soll der Konsum verändert werden. Sie raten dazu, Fleisch von Milchvieh zu wählen, weniger Lebensmittel weg zu schmeißen und sich insgesamt gesünder zu ernähren.

Die Pressemitteilung der Aarhus University findet ihr hier.

Falls ihr mehr zum Thema Fleischkonsum erfahren wollt, lest Euch unseren Beitrag zur AgrarDebatten.vorOrt-Veranstaltung „Krieg ums Fleisch – Wer bestimmt was ich esse?“ durch.


Die Farbenvielfalt der Pilze

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Weshalb Pilze unterschiedliche Farben aufweisen, hat die TUM zusammen mit dem Nationalpark Bayerischer Wald erarbeitet. Demnach sollen Pilze in kälteren Klimazonen eine dunklere Farbe aufweisen. Auf diese Weise könnten die Pilze Wärme besser aufnehmen, ähnlich wie wechselwarme Tiere. Um diese Hypothese zu untersuchen wurden 3.053 Pilzarten in Europa untersucht. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass es sogar dunklere Farben in Herbst und Frühling im Vergleich zum Sommer gibt. In Folgestudien soll untersucht werden, ob die Reproduktionsrate der Pilze durch eine dunkle Färbung beeinflusst wird.

Die Pressemitteilung der TUM und die Studie selbst findet ihr hier.


Das SmartCow Projekt

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Das Projekt liefert Ergebnisse zur Validierung von Sensormessungen in der Rinderhaltung.

Das SmartCow Projekt ist ein EU-weites Projekt, an dem mehrere Institute teilnehmen und im Rindersektor forschen, indem freier Zugang zu führenden Forschungs-Instituten in Europa generiert wird.

Die Pressemitteilung der Aarhus Universität und den den Report könnt ihr hier nachlesen.  Was das SmartCow Projekt genau ist, erfahrt ihr auf der Homepage des Projektes. Ihr könnt Euch auch auf Facebook über das Projekt informieren.


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