30. Oktober 2020


Biodiversität und Management von Agrarlandschaften

Photo by Cindy Gustafson on Pexels.com

Stellungnahme der Leopoldina – Die biologische Vielfalt in der Agrarlandschaft ist in Deutschland in den letzten Jahren, selbst in Naturschutzgebieten, stark zurückgegangen. In ihrer gemeinsamen Stellungnahme „Biodiversität und Management von Agrarlandschaften” geben die deutschen Wissenschaftsakademien Empfehlungen in acht Handlungsfeldern. Sie benennen den Schutz der Artenvielfalt als eine dringende und komplexe Herausforderung. Es bedürfe eines gesamtgesellschaftlichen Wandels hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft. Wichtig sei es, dabei die ökonomischen, politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft zu berücksichtigen. Daher empfehlen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine systemische Herangehensweise mit vielfältigen, parallelen Lösungsansätzen. Der wichtigste Ansatzpunkt seien die Subventionszahlungen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP). Diese sollten zukünftig stärker an tatsächlich erbrachte und messbare Ökosystemleistungen geknüpft werden.

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Würmer essen – Halloween-Attraktion oder bald Alltag?

Photo by Karolina Grabowska on Pexels.com

Was in Asien schon „in aller Munde ist“, wird allmählich zum Gesprächsthema in den westlichen Ländern. In der Pressemitteilung der Washington State University wird die Fähigkeit von Mehlwürmern, Styropor zu verdauen, diskutiert. Eine nützliche Fähigkeit, wenn man bedenkt, dass in den USA Styropor einen Großteil der Abfälle ausmacht. Der Masterstudent Brenden Campbell baute mit seiner Studie auf bestehenden Forschungsergebnissen auf, die zeigte, dass Mehlwürmer sich gegenseitig auffressen, wenn nur Styropor als Nahrungsquelle zur Verfügung steht. Anhand von Versuchen zeigt Campbell, dass bei Zugabe von Geflügelfutter die Population und die Aufnahme von Styropor von Mehlwürmern anstieg. Besonders interessant: Die toxischen Verbindungen werden von den Mehlwürmern abgebaut, sodass die Würmer für den menschlichen Verzehr geeignet seien.

Was denkt ihr? Ist es eine Geschichte, die ihr euch zu Halloween erzählt, um euch zu gruseln oder malt ihr euch schon die Zukunft mit Lebensmitteln aus Mehlwürmern auf dem Speiseplan aus?

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Keine Bienen, keine Ernte

Photo by Brett Sayles on Pexels.com

Das so drastisch dargestellte Problem beruht auf der Intensivierung der Landwirtschaft, die unter anderem durch den Einsatz von Pestiziden dafür verantwortlich ist, dass weltweit ein Rückgang von bestäubenden Insekten zu vermerken ist. Auch andere Wirtschaftssektoren sind an dem Problem beteiligt, doch die Landwirtschaft bekommt das Problem am meisten zu spüren. Bilder aus China, auf denen Obstbäume manuell bestäubt werden müssen, stellen den Teufelskreis der fehlenden bestäubenden Insekten dar.

In der Studie von Thorsten Kurth, Boston Consulting Group in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland wird die Bedeutung der Biodiversität verdeutlicht und der ökonomische Zusammenhang verdeutlicht – Bienen seien gut fürs Geschäft.

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