Fünf Fragen an…

Dr. Stefanie Ammer, Postdoc am Department für Nutztierwissenschaften, Abteilung Systeme der Nutztierhaltung


1. Können Sie Ihre momentane Forschung kurz zusammenfassen?

In der Forschung geht es vor allem um die Untersuchung von exogenen, meist haltungsbedingten Einflüssen auf Tiergesundheit, Tierwohl und Tierverhalten bei unterschiedlichen Nutztierarten. 

2. Was und wen wollen Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?

Meine Motivation liegt vor allem darin, das Nutztier in den Fokus der Forschung zu stellen, um immer besser verstehen zu können, wie das Tier mit seiner Umwelt umgeht und davon beeinflusst wird. Ziel sollte es sein, basierend auf einem größeren Wissen über den Bedarf unserer Nutztiere, deren Haltungsumgebung zu optimieren! D.h. ich will vor allem auch die Praxis erreichen.   

3. Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

Grundsätzlich ist mein Arbeitsalltag sehr vielfältig! Das ist auch einer der Punkte, wegen der ich meine gegenwärtige Tätigkeit so attraktiv finde!

So bin ich in laufende Forschungsprojekte unserer Abteilung involviert, die meist über mehrere Jahre laufen und im Rahmen derer Doktoranden ihre Dissertationen durchführen. Je nach Status des Projektes finden Projektmeetings statt, die Versuchsdurchführung wird entweder geplant, gerade schon umgesetzt, die erfassten Daten analysiert oder die Ergebnisse zur Publikation vorbereitet. Hierbei unterstütze ich die jeweiligen Doktoranden. Außerdem versuche ich über die Beteiligung in Anträgen die Finanzierung von neuen Projekten einzuwerben, mit dem Ziel deren Forschungsergebnisse zu publizieren und vor allem die praktische Tierhaltung zu verbessern. Sehr spannend finde ich dabei, dass wir auch mit anderen Fachgruppen – innerhalb der Fakultät, aber auch an anderen Forschungsstandorten im In- und Ausland zusammenarbeiten!

Gehört für Dr. Stefanie Ammer mittlerweile zum Alltag: Videokonferenz in Coronazeiten

Momentan begleite ich z.B. einen praktischen Versuch mit Masthühnern, der am Standort Kellnerweg stattfindet und in Zusammenarbeit mit der Universität Bozen, Italien, durchgeführt wird. Das heißt, in den letzten Wochen war ich häufig im Stall für die Datenerhebung.

Je nach Vorlesungszeit besteht ein wesentlicher Anteil meines Alltags auch aus der Lehre, also die Vorbereitung und dem Abhalten von Vorlesungen und Lehrveranstaltungen, sowie die Betreuung von Abschlussarbeiten. Letzteres ist in unserem Fachbereich auch häufig an die Planung einer Datenerhebung in einem praktischen Versuch geknüpft. Zu guter Letzt gehören auch noch Verwaltungstätigkeiten und die Mitarbeit in Gremien, wie beispielsweise der Strukturkommission der Fakultät, dazu.

Leider hat sich der Arbeitsalltag natürlich mit dem Beginn der Coronapandemie sehr verändert! Die Tätigkeiten und Aufgaben sind zwar weiterhin sehr vielfältig, allerdings findet die Umsetzung und Durchführung aktuell fast ausschließlich im Homeoffice und somit am PC statt. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn wir wieder ganz in Präsenz arbeiten können, gemeinsame Kaffee- und Mittagspausen mit Kolleg:innen möglich sind und wir die Studierenden im Hörsaal treffen!

4. Wo findet man Sie, wenn Sie nicht an der Universität sind?

Aktuell eigentlich nur noch Zuhause oder beim Spazierengehen 😉 Normalerweise bin ich allerdings sehr gern unterwegs, auf Reisen – bei oder mit Freunden und Familie, wandern in den Bergen, Fahrradfahren oder auch bei Pizza, Wein und auf der Tanzfläche 🙂

5. Was war Ihr Berufswunsch als Erstklässler?

Gute Frage! Um ehrlich zu sein, weiß ich das gar nicht oder ich bin mir gar nicht sicher, ob ich damals schon konkrete Berufswünsche hatte …

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