19. März 2021

Nationale Neuigkeiten

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  1. Internationales Forschungsteam veröffentlicht Referenzgenomsequenz für Roggen (Julius-Kühn-Institut)

  1. Mit 5G die Nutztierhaltung der Zukunft gestalten (Hochschule Osnabrück)

  1. Schafe gegen Ziegen: Wer sind die besseren Problemlöser? (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

  1. Arten sind unsere Lebensgrundlage (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Internationale Neuigkeiten

  1. Maul- und Klauenseuche: Bekämpfungsansätze eines möglichen Ausbruchs bewertet (Veterinärmedizinische Universität Wien)

  1. We need a green recovery after COVID-19, but banning wildlife trade could do more harm than good

Nach COVID-19 benötigen wir einen grünen Aufschwung, der Verbot von Wildtierhandel könnte dem jedoch mehr schaden als nutzen

Photo by Karolina Grabowska on Pexels.com

Wildtierhandel und -konsum geriet durch die Covid-Pandemie in Verruf; Forderungen nach Unterlassung und Verboten wurden lauter. Wissenschaftler der Universität Oxford untersuchten in ihrer Studie, wie sich ein Konsumverbot von Wildfleisch auswirken würde. Dabei wurden vor allem die beiden Aspekte Verbreitung von neu auftretenden Krankheiten und der Einfluss auf die landwirtschaftliche Produktion von tierischen Produkten diskutiert. Eine Ausweitung dieser Produktion würde demnach das Risiko der Entstehung neuer Krankheiten steigern und weiter zu dem Verlust der Artenvielfalt beitragen. Des Weiteren wird diskutiert, dass viele Länder auf den Verzehr von Wildfleisch angewiesen seien und ein strenges Verbot zu einer Mangelernährung führe.

Ein „grüner Aufschwung“ sei nur durch die Überprüfung globaler Ernährungssysteme möglich. Eine auf Risiko beruhende Regulierung des Wildhandels und Veränderungen im Agrar-Sektor seien dafür nötig.

Studie Universität Oxford: Investigating the risks of removing wild meat from global food systems

  1. LITTLE NINJA protein helps crops grow more side shoots

Mikroprotein „LITTLE NINJA“ verhilft Getreide zu buschigem Wachstum

Die Studie der Universität Kopenhagen entdeckt ein kleines neues Protein, das große Gras-Spezies wie Weizen, Roggen und Reis zu mehr Seitentrieben verhilft. Das Protein heißt „LITTLE NINJA“ und soll die Produktivität steigern. Die Pflanzen sind bei erhöhter Konzentration des Proteins kleiner und buschiger, sodass sie resistenter gegenüber Wind sind. Das Protein entstand durch natürliche Mutationen, wie sie in der Evolution zu sehen sind. Es hat die Fähigkeit größere Proteine zu beeinflussen. Doch die Entdeckung von Mikroproteinen ist relativ neu und benötigt noch mehr Forschung, um sie wirklich verstehen und einsetzen zu können, um Veränderungen hervorzurufen. Die Studie hat jedoch das Verständnis voran gebracht, wie sich Mikroproteine auf Pflanzen auswirken und wie sie als Biotechnologie Einzug finden könnten. Denn Pflanzen, die unter kontrollierten Bedingungen gezüchtet und durch LITTLE NINJA beeinflusst wurden, zeigen großes Potential.

Studie der Universität Kopenhagen Heterologous microProtein expression identifies LITTLE NINJA, a dominant regulator of jasmonic acid signaling


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