14. Mai 2021

Nationale Neuigkeiten

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Internationale Neuigkeiten

Anhand eines medizinischen CT-Scanners untersuchten Wissenschaftler:innen die Fähigkeit von Ackerfrüchten, verdichtete Böden aufzulockern. Verdichtete Böden können u. a. durch schwere Maschinen entstehen. Um der Landwirtschaft lockere Böden zu generieren, wurde ein besonderes Augenmerk auf Pflanzwurzeln gelegt. Dabei sei die Fähigkeit von Pflanzen als „Heiler“ verdichteter Böden abhängig von der Feldfrucht. Nicht alle Pflanzen bilden Wurzeln in verdichteten Böden. Diese Merkmal hänge maßgeblich davon ab, ob der Boden aufgelockert wird oder nicht.

Wissenschaftler:innen der Studie fanden heraus, dass Chicoree und Luzerne einen größeren positiven Einfluss auf die Bodenporen hatten als Radieschen, Weizen oder Rohr-Schwingel.

Es hagelt Kritik an der Milchproduktion – auch in Dänemark. Dort sind 75% der Methanemissionen aus der Landwirtschaft auf Milchkühe zurückzuführen. Daher wird nun daran geforscht, ob Milch im Labor (in-vitro) hergestellt werden kann. Ermöglicht werden soll diese Methode durch das Kultivieren von Milchdrüsenzellen von Kühen. Auf diesem Wege soll der Milchkonsum weiterhin möglich sein, ohne die Umwelt zu belasten oder auf die Vorteile und Qualitäten von Milch verzichten zu müssen. Diese Art von Milchproduktion steckt noch in den Kinderschuhen und wurde vorher noch nie durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, mehr Wissen über diese Methode, v. a. über die in-vitro Milchdrüsenzellen zu generieren, um eine nachhaltige Zukunft mit der Produktion von Milch zu gestalten.

Photo by Djordje Petrovic on Pexels.com

Peste des petits ruminants (PPR) bekannt als die Pest der kleinen Wiederkäuer spielt in Europa keine große Rolle. Jedoch gilt PPR als große globale Gefahr für kleine Wiederkäuer, vor allem in Afrika, im Nahen Osten und in Asien, sodass sich die Food and Agriculture Organisation der UN (FAO) und die World Organization for Animal Health (OiE) ein Eradikadierungsprogramm ins Leben gerufen haben. Die SLU hat in Zusammenarbeit mit Kolleg:innen der Sokoine Universität in Tansania einen Schnelltest entwickelt, anhand dessen Veränderungen im Genom des PPR-Virus herausgefunden werden können und mit der Epidemiologie des Virus abgeglichen werden können. Auf diese Weise soll nachvollzogen werden können, wie sich das Virus ausbreitet, wie eine Infektion verläuft und wie eine Ausbreitung des Virus verhindert werden kann. Da diese Methode schnell, tragbar und günstig ist, eignet sie sich, um bei Ausbrüchen des Virus Tiere Vorort zu testen. Die Ergebnisse dieser Studie sollen dazu beitragen, zukünftige Ausbrüche zu verhindern und das Eradikadieren der Virus-Infektion zu ermöglichen.


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