Bis 2030 nur noch Fleisch aus Stufe 3 und 4 im deutschen Lebensmittelhandel

Aldi stößt Ende Juni mit einer überraschenden Ankündigung vor. Bis zum Jahr 2030 soll Fleisch (Schwein, Geflügel, Rind) aus den heute üblichen Haltungsformen komplett ausgelistet werden. Ein sinnvoller Beitrag zur Transformation der Tierhaltung oder Trojanisches Pferd für die Borchert- Kommission?… Weiterlesen Bis 2030 nur noch Fleisch aus Stufe 3 und 4 im deutschen Lebensmittelhandel

Ist bei Bio alles besser? – Ergebnisse einer Hot Spot Analyse zur ökologischen Geflügelhaltung

Viel Platz, Auslauf ins Grüne, ökologisches Futter und kleine überschaubare Herden, das sind wohl gängige Bilder, die aufkommen, wenn Verbraucher*innen an die ökologische Geflügelhaltung denken. Doch wie realistisch sind diese Vorstellungen? Wie sieht es in der ökologischen Geflügelhaltung mit der Tiergesundheit und dem Ressourcenverbrauch aus? Und werden ökologisch gehaltene Tiere anders transportiert und geschlachtet als ihre konventionell gehaltenen Artgenossen?
Mittels einer Hot Spot Analyse haben Elisa Bayer und Dr. Marie von Meyer-Höfer diese Fragen genauer untersucht. … Weiterlesen Ist bei Bio alles besser? – Ergebnisse einer Hot Spot Analyse zur ökologischen Geflügelhaltung

Warum nicht Ökolandbau und Gentechnik kombinieren, um die Farm-to-Fork Strategie zum Erfolg zu führen?

Die „Farm-to-Fork“-Strategie der EU-Kommission beinhaltet als eine konkrete Maßnahme, den Anteil des ökologischen Landbaus an der Agrarfläche innerhalb der EU bis 2030 auf 25 Prozent zu steigern. Das klingt für viele wie eine zielführende Maßnahme, denn der Ökolandbau gilt gemeinhin als besonders umweltfreundlich. Wissenschaftler*innen argumentieren jedoch, dass eine Steigerung des Ökolandbaus nach heutiger EU-Rechtslage keineswegs mehr Nachhaltigkeit im globalen Ernährungssystem garantiert. Wenn der Ökolandbau politisch gesteigert werden soll, so Prof. Purnhagen der Universität Bayreuth und Prof. Qaim der Universität Göttingen in diesem Blogbeitrag, wäre eine Option, die EU-Gesetzgebung dahingehend zu ändern, dass der Einsatz der Gen-Schere im Ökolandbau erlaubt wird.
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Kann das Insektenschutzgesetz Insekten schützen? 

Mitte Februar hat das Kabinett ein sogenanntes „Insektenschutzgesetz“ beschlossen. Kernpunkte sind Einschränkungen für den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln entlang von Gewässern und in Schutzgebieten sowie ein Verbot des Herbizid-Wirkstoffs Glyphosat zum 1. Januar 2024. Aus der Landwirtschaft, aber auch aus Teilen der Politik wurde der Entwurf kritisiert. Auszüge aus einem Interview von Susanne Günther mit Prof. Dr. Andreas von Tiedemann von der Universität Göttingen über das Gesetz, seine Begründung und das schwierige Verhältnis von Wissenschaft und Politik. 
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Faire Spielregeln für eine nachhaltige deutsche Landwirtschaft

Bei der Erhöhung von Nachhaltigkeitsstandards in Bereichen wie Umwelt-, Natur-, Klima- und Tierschutz oder Sozialstandards besteht die Gefahr, dass die nationale landwirtschaftliche Produktion im internationalen Vergleich an Wettbewerbsfähigkeit verliert und es zu Verlagerungen in Länder mit geringeren Standards kommt. Diese Gefahr ist für international mobile Sektoren wie die intensive Tierhaltung oder den intensiven Gemüseanbau besonders ausgeprägt. In diesem Beitrag suchen Achim Spiller, Gesa Busch und Stefan Tangermann nach neuen Wegen, wie sich ein Mehr an Nachhaltigkeit umsetzen lässt und gleichzeitig die Landwirtschaft nicht an Wettbewerbsfähigkeit verliert. Zudem geht es darum, die Vorteile des internationalen Handels auch zukünftig möglichst weitgehend zu nutzen.… Weiterlesen Faire Spielregeln für eine nachhaltige deutsche Landwirtschaft