Miteinander reden: Wie die Debatte um die Nutztierhaltung konstruktiver wird

Kaum eine gesellschaftliche Debatte ist so kontrovers wie der Diskurs um die landwirtschaftliche Nutztierhaltung. Ein Konsens scheint nicht in Reichweite zu sein; die Situation spitzt sich zu. Wie kann die Debatte konstruktiver werden? In ihrer Studie „Im Streit um die Nutztierhaltung: Gesellschaftsorientierte Kommunikationsstrategien für die Agrar- und Ernährungswirtschaft“ am Lehrstuhl für Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte haben sich die Wissenschaftler:innen Dr. Marie von Meyer- Höfer, Dr. Winnie Isabel Sonnntag sowie Prof. Dr. Achim Spiller und Dr. Manuel Ermann mit eben dieser Frage beschäftigt und konnten verschiedene Kommunikationsstrategien feststellen.… Weiterlesen Miteinander reden: Wie die Debatte um die Nutztierhaltung konstruktiver wird

Können lokale Hühnerrassen und regionale Futtermittel überzeugen?

Vor dem Hintergrund sich zunehmend verändernder Verbrauchererwartungen an die Geflügelhaltung hat sich ein Forscherteam der Universität Göttingen und des Friedrich-Loeffler-Instituts in Mariensee mit alternativen Wegen der Nutzung regionaler Hühnerrassen und einheimischer Proteinquellen befasst. Dabei wurde die Eignung der Ackerbohne als Ersatz für Soja in der Fütterung von lokalen Hühnerrassen sowie deren Kreuzungen mit leistungsstarken Legehühnern untersucht.… Weiterlesen Können lokale Hühnerrassen und regionale Futtermittel überzeugen?

Ist bei Bio alles besser? – Ergebnisse einer Hot Spot Analyse zur ökologischen Geflügelhaltung

Viel Platz, Auslauf ins Grüne, ökologisches Futter und kleine überschaubare Herden, das sind wohl gängige Bilder, die aufkommen, wenn Verbraucher*innen an die ökologische Geflügelhaltung denken. Doch wie realistisch sind diese Vorstellungen? Wie sieht es in der ökologischen Geflügelhaltung mit der Tiergesundheit und dem Ressourcenverbrauch aus? Und werden ökologisch gehaltene Tiere anders transportiert und geschlachtet als ihre konventionell gehaltenen Artgenossen?
Mittels einer Hot Spot Analyse haben Elisa Bayer und Dr. Marie von Meyer-Höfer diese Fragen genauer untersucht. … Weiterlesen Ist bei Bio alles besser? – Ergebnisse einer Hot Spot Analyse zur ökologischen Geflügelhaltung

Imagedesaster Zucker: Verbraucherbefragung zeigt, wie schlecht Haushaltszucker von der Bevölkerung eingeschätzt wird

Historisch betrachtet ist der Zuckerrübenanbau und die Entstehung der Zuckerindustrie in Deutschland eine Erfolgsstory für die Landwirtschaft. Kontinuierliche Züchtungsfortschritte und abgeschottete Märkte machten den Anbau der „Königin der Feldfrüchte“ attraktiv. Und zum Süßen war der aus ihr gewonnene Zucker für Lebensmittelindustrie wie KonsumentInnen lange Zeit alternativlos. Aber wie ist das Image von Zucker und seinen Alternativen in der Gesellschaft? Ergebnisse einer Verbraucherstudie stellen Dr. Zühlsdorf und Prof. Spiller in diesem Beitrag vor. … Weiterlesen Imagedesaster Zucker: Verbraucherbefragung zeigt, wie schlecht Haushaltszucker von der Bevölkerung eingeschätzt wird

Warum nicht Ökolandbau und Gentechnik kombinieren, um die Farm-to-Fork Strategie zum Erfolg zu führen?

Die „Farm-to-Fork“-Strategie der EU-Kommission beinhaltet als eine konkrete Maßnahme, den Anteil des ökologischen Landbaus an der Agrarfläche innerhalb der EU bis 2030 auf 25 Prozent zu steigern. Das klingt für viele wie eine zielführende Maßnahme, denn der Ökolandbau gilt gemeinhin als besonders umweltfreundlich. Wissenschaftler*innen argumentieren jedoch, dass eine Steigerung des Ökolandbaus nach heutiger EU-Rechtslage keineswegs mehr Nachhaltigkeit im globalen Ernährungssystem garantiert. Wenn der Ökolandbau politisch gesteigert werden soll, so Prof. Purnhagen der Universität Bayreuth und Prof. Qaim der Universität Göttingen in diesem Blogbeitrag, wäre eine Option, die EU-Gesetzgebung dahingehend zu ändern, dass der Einsatz der Gen-Schere im Ökolandbau erlaubt wird.
Weiterlesen Warum nicht Ökolandbau und Gentechnik kombinieren, um die Farm-to-Fork Strategie zum Erfolg zu führen?